Nationalsozialismus: Unterschied zwischen den Versionen
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==== 30. Januar | ==== 30. Januar 1933 ==== | ||
* Erste Regierung unter Führung der NSDAP | * Erste Regierung unter Führung der NSDAP | ||
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*Eintopfsonntage | *Eintopfsonntage | ||
*Regelmäßige Veranstaltungen von HJ und BDM prägten den Alltag der Jugend | *Regelmäßige Veranstaltungen von HJ und BDM prägten den Alltag der Jugend | ||
=== Beispiele === | |||
==== Arbeitergewerkschaften ==== | |||
* Zerschlagung freier Gewerkschaften und Ersetzung durchbeinheitliche "Deutsche Arbeitsfront" (DAF) (2.5.1933) | |||
* Sozialpolitische Maßnahmen, wie Arbeitsbeschaffungsprogramme, zur Beseitigung von Arbeitslosigkeit | |||
* "Kraft durch Freude" (KdF) (Amt der DAF) | |||
** Organisation von Urlaubs- und Freizeitangeboten für die Arbeiterschaft (wurde vor allem von Angestellten und weniger von klassischen Arbeitern genutzt) | |||
==== Rolle der Frau ==== | |||
* Prägung durch "Mutterklut": Reduzierung der Frau auf ihre Gebährfähigkeit | |||
* Ehrung durch das "Mutterkreuz" und Förderung durch Kindergeld, Ehestandsdarlehen, Steuererleichterungen | |||
* Ablehnung der weiblichen Berufstätigkeit → Sollten nur für die Familie dar sein | |||
* Frauenerwärbstätigkeit nahm nicht ab. Ursache war unter anderem, die Nachfrage nach Arbeitskräften in der Kriegswirtschaft. | |||
* Frauen durften keine politischen Ämter bekleiden, waren aber in eigenen Organisationen vertreten (Bund deutscher Mädel, Nationalsozialistische Frauenschaft NSF) und übernahmen dort Führungspositionen. | |||
==== Jugend ==== | |||
* Massenorganisationen wie Hitler-Jugend und BDM | |||
** Großer Anlauf aufgrund von Freizeitangeboten (Zeltlager, Geländespiele, Sportaktivitäten) | |||
** Chancen zur Emanzipation, da soziale Herkunft irrelevant | |||
** Ab 1936: Mitgliedsverpflichtung | |||
** starke Prägung der Jugend mit ideologischen Leitbildern | |||
** Erziehung eines "Nationalsozialistischen Geistes" | |||
** Kleine oppositionelle Gruppen (Katholische Jugendverbände, "Edelweißpiraten", "Swingjugen") widersetzten sich vormilitärischer Ausbildung in der HJ → Keinen nennenswerten Einfluss | |||
** Später: Kriegsdienst für HJ-Mitglieder | |||
* Schule: | |||
** Schulwesen in seiner Struktur weitgehend erhalten | |||
** fächerübergreifende Integration von "Rassenkunde" (z.B. Geschichte und Biologie) | |||
** Entlassung jüdischer Lehrer (später auch Schüler) aus staatlichen Schulen | |||
==== Gemeinschaftsfremde ==== | |||
* Verfolgung von: politischen Gegnern (v.a. Kommunisten und Sozialdemokraten, "Nicht-Arier", Juden, alte und kranke Menschen, Obdachlose, "Asoziale", Prostituierte, Homosexuelle, Kriminelle, Sinti und Roma, slawische Minderheiten) | |||
* öffentliche Demütigungen, meist mit umgehängten Schildern (z.B. "Ich bin aus der Volksgemeinschaft ausgestoßen") | |||
==== Euthanasie ==== | |||
* Vorgehen gegen: geistig, seelisch, körperlich Kranke und Behinderte | |||
* Maßnahmen: | |||
** Zwangssterilisation | |||
** Euthanasie (eigentlich Sterbehilfe) | |||
** In als Heil- und Pflegeheime getarnte Vernichtungslager durch Nahrungsentzug, Medikamentenüberdosis, Giftspritzen oder Gas ermordet | |||
==== Konzentrationslager ==== | |||
* Deportation und Ermordung Hunderttausender Sinti und Roma sowie Juden | |||
* Grundlage: Klassifikation als "Untermenschen" im Sinne der NS-Rassenideologie | |||
* zwischen 200.000 und 500.000 Sinti und Roma dem nationalsozialistischen Völkermord zum Opfer gefallen | |||
== Jugend unterm Hakenkreuz == | == Jugend unterm Hakenkreuz == | ||
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=== Maßnahmen === | === Maßnahmen === | ||
* Umgestaltung der Schule im Sinne der NS-Ideologie | * Umgestaltung der Schule im Sinne der NS-Ideologie: | ||
** Entlassung, Umerziehung und Kontrolle von Lehrern | ** Entlassung, Umerziehung und Kontrolle von Lehrern | ||
** Einführung neuer Lehrpläne und Lehrbücher | ** Einführung neuer Lehrpläne und Lehrbücher | ||
** Neben staatlichen Schulen entstanden Internatsschulen mit rassistischen, ideologischen, militärischen Schwerpunkten (z.B. NAPOLA-Schulen, A.Hitler-Schulen) | ** Neben staatlichen Schulen entstanden Internatsschulen mit rassistischen, ideologischen, militärischen Schwerpunkten (z.B. NAPOLA-Schulen, A.Hitler-Schulen) | ||
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|1,5 Jahre Arbeitsdienst | |1,5 Jahre Arbeitsdienst | ||
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== Rolle der Frau im NS-Staat == | |||
Zielvorstellungen: | |||
* Welt der Männer sei Staat, Ringen und Einsatzbereitschaft für die Gemeinschaft | |||
* Welt der Frauen sei ihr Mann, ihre Familie, Kinder und ihr Haus. Sie kümmere sich ausschließlich um die kleine Welt im Privaten. | |||
→ Frau sei dem Mann untergeordnet; Emanzipation/ Gleichberechtigung kategorisch abgelehnt (als "vom jüdischen Intellekt erfunden") | |||
Maßnahme: Ehestandsdarlehen (Gesetz zur Verminderung der Arbeitslosigkeit von 1933) | |||
* 1.000 Reichsmark als Ehestandsdarlehen bei Eheschließung | |||
* Bedingung: Ehefrau darf nicht arbeiten | |||
== Widerstand im 3. Reich == | |||
=== Widerstandsgruppen === | |||
==== Rote Kapelle ==== | |||
* Lose Netzwerke aus überlappenden Freundeskreisen verscheidener sozialer und politischer Milieus | |||
* Wichtige Teilgruppen um Arvid Harnack und Harro Schulze-Boysen | |||
* Ziel: Ausland über drohende Kriegsgefahr informieren | |||
* Ergebnis: 1942: Verhaftung von 120 Mitgliedern und 49 Hinrichtungen | |||
Aktuelle Version vom 26. Februar 2026, 10:19 Uhr
Phasen der Machtergreifung
1. Phase
30. Januar 1933
- Erste Regierung unter Führung der NSDAP
- Hitler wird Reichskanzler
- Frick wird Innenminister
- Hermann Göring wird Minister ohne Geschäftsbereich und gleichzeitig preußischer Innenminister
- → Befehlsgewalt über die Polizei
2. Phase
17. Februar 1933
- Schießbefehl von Göring an die Polizei
- Gewaltsames Vorgehen gegen Linke und Andersdenkende wurde legalisiert
3. Phase
27. Februar 1933
- Reichstagsbrand
28. Februar 1933
- Notverordnung nach Artikel 48 der Weimarer Reichsverfassung zum Schutz von Volk und Staat und zur Abwehr kommunistischer Gewaltakte
- Inhalte:
- Grundrechte werden außer Kraft gesetzt
- Kommunistische Presse wird verboten
- Verhaftung von KPD- und SPD-Mitgliedern
- Reichstagsmandate der KPD werden annulliert
- Ab 20.03.: Beginn der Errichtung des ersten KZs bei Dachau (Nähe München)
4. Phase
23. März 1933
- Ermächtigungsgesetz
- Inhalte/ Auswirkungen:
- Reichsregierung bekommt Recht für 4 Jahre Gesetze ohne Zustimmung von Parlament und Reichsrat zu erlassen → Selbstentmachtung der Parlamentes
- Grundlage für Alleinherrschaft der NSDAP
- Konzentration der Staatsgewalt auf die Exekutive
- Aufhebung der Gewaltenteilung (zw. Legislative und Exekutive)
- Gesetze müssen nicht (immer) mit der WRV übereinstimmen
- Rechte des Reichspräsidenten bleiben unberührt
- Gesetze treten mit ihrer Verkündung in Kraft
- Weimarer Reichsverfassung zwar nicht außer Kraft gesetzt, aber praktisch kann über sie hinweg regiert werden
- Reichsregierung bekommt Recht für 4 Jahre Gesetze ohne Zustimmung von Parlament und Reichsrat zu erlassen → Selbstentmachtung der Parlamentes
5. Phase
1. Halbjahr 1933
- Gleichschaltung in Staat und Gesellschaft
- Ausgehend vom 31.03.1933: "Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich"
- Länder verloren ihre Selbstständigkeit (d.h. Beseitigung des Föderalismus)
- Verbot aller Parteien (außer der NSDAP)
- Zerschlagung und Verbot der Gewerkschaften
- Errichtung weiterer KZs
- Beginn von Gleichförmigkeit und Gleichzeitigkeit (→ siehe Alltag im NS-Staat)
6. Phase
30. Juni 1934
- Röhm-Putsch (Ernst Röhm: SA-Führer)
- SA-Führung wurde ermordet (Röhm und ca. 200 weitere Personen)
- SA wird Hitler unterstellt
7. Phase
2. August 1934
- Hindenburg stirbt
- Hitler wird zum Reichspräsidenten ernannt
- Reichswehr wird am selben Tag auf Hitler vereidigt
- Errichtung der Diktatur abgeschlossen
Organisationen des NS-Staates
SA (Sturmabteilung)
- Ausübung von Terror; Terrorisierung politischer Gegner und Juden
- Politische Kampfgruppe; später paramilitärische Organisation
- Wachpersonal für KZs
- Röhm-Putsch 1934; Ermordung der SA-Spitze und Entmachtung
SS (Schutzstaffel)
- ab 1925: Schutz von Hitler und anderen Parteifunktionären/ persönliche Leibwache
- ab 1934: alleinige Zuständigkeit für KZs
- dazu bewaffnete Wachmannschaften (SS-Totenkopfverbände)
- Später auch militärische Truppen und Division der Waffen-SS
GESTAPO (Geheime Staatspolizei)
- ursprünglich aufgelöste Länderpolizei; ab 1934 von Himmler geleitete Einheit
- umfassendes Überwachungssystem durch Zivilfahnder und Spitzel in der Bevölkerung
- nutzten ohne rechtliche Kontrolle "Schutzhaft", Arbeits- und Konzentrationslager, Folter, Mord
- durch Denunziationen aus der Bevölkerung unterstützt
- später Reichssicherheitshauptamt (RSHA)
- Organisation von Terrormaßnahmen, Massenmorden, "Endlösung der Judenfrage"
Alltag im NS-Staat
- Das öffentliche Leben wurde neu organisiert
- Führerkult und Führerdiktatur
- Durch Nutzung neuer Medien (wie Radio und Tonfilm)
- Durch Gleichförmigkeit und Gleichzeitigkeit vieler Aktionen (Feiern, Veranstaltungen, usw.)
- NS-Feiern vermittelten das lang vermisste Gemeinschaftsgefühl (z.B. Umzüge, Feiern, Veranstaltungen, Geburtstag Hitlers)
- Durch Übernahme von Ämtern in der NSDAP konnte man seine soziale Stellung wesentlich verbessern und hatte Macht über sozial höhergestellte Mitbewohner
- Die NSDAP-Mitgliedschaft war für den sozialen Aufstieg wesentlich wichtiger als Schulabschlüsse
- Unterstützung von Arbeitslosen, z.B. Winterhilfswerk (um das Gefühl einer überlegen Volksgemeinschaft darzustellen)
- Gesellschaftliche Gruppen wurden aufgelöst (z.B. Sport- und Gesangsvereine, Gewerkschaften) uns im Sinne der NSDAP neu organisiert (Deutsche Arbeiter Front DAF)
- Einführung des Hitlergrußes ins öffentliche Leben (Einfluss bis in private Umgangsformen)
- Wer sich nicht die Reden des Führers anhörte und darüber Auskunft geben konnte, machte sich verdächtig
- Die Justiz wurde gleichgeschaltet
- Terror durch Geheime Staatspolizei (GESTAPO) war legal
- Durch Berichte über KZs wurde die Bevölkerung zusätzlich eingeschüchtert
- Zunehmende Judenverfolgung wurde oft passiv und kritiklos hingenommen
- → Gesellschaftliche Ausgrenzung der Juden
- 01.04.1933 Geschäftsboykotte gegen Juden
- 10.05.1933 Bücherverbrennungen
- 09.11.1938 Reichspogromnacht/ Kristallnacht
- Alle kulturellen Tätigkeiten wurden in der Reichskulturkammer zentral zusammengefasst
- → Zerstörung kultureller Vielfalt; missliebige Künstler erhielten Berufsverbot (entartete Kunst; z.B. Ernst Balach)
- Eintopfsonntage
- Regelmäßige Veranstaltungen von HJ und BDM prägten den Alltag der Jugend
Beispiele
Arbeitergewerkschaften
- Zerschlagung freier Gewerkschaften und Ersetzung durchbeinheitliche "Deutsche Arbeitsfront" (DAF) (2.5.1933)
- Sozialpolitische Maßnahmen, wie Arbeitsbeschaffungsprogramme, zur Beseitigung von Arbeitslosigkeit
- "Kraft durch Freude" (KdF) (Amt der DAF)
- Organisation von Urlaubs- und Freizeitangeboten für die Arbeiterschaft (wurde vor allem von Angestellten und weniger von klassischen Arbeitern genutzt)
Rolle der Frau
- Prägung durch "Mutterklut": Reduzierung der Frau auf ihre Gebährfähigkeit
- Ehrung durch das "Mutterkreuz" und Förderung durch Kindergeld, Ehestandsdarlehen, Steuererleichterungen
- Ablehnung der weiblichen Berufstätigkeit → Sollten nur für die Familie dar sein
- Frauenerwärbstätigkeit nahm nicht ab. Ursache war unter anderem, die Nachfrage nach Arbeitskräften in der Kriegswirtschaft.
- Frauen durften keine politischen Ämter bekleiden, waren aber in eigenen Organisationen vertreten (Bund deutscher Mädel, Nationalsozialistische Frauenschaft NSF) und übernahmen dort Führungspositionen.
Jugend
- Massenorganisationen wie Hitler-Jugend und BDM
- Großer Anlauf aufgrund von Freizeitangeboten (Zeltlager, Geländespiele, Sportaktivitäten)
- Chancen zur Emanzipation, da soziale Herkunft irrelevant
- Ab 1936: Mitgliedsverpflichtung
- starke Prägung der Jugend mit ideologischen Leitbildern
- Erziehung eines "Nationalsozialistischen Geistes"
- Kleine oppositionelle Gruppen (Katholische Jugendverbände, "Edelweißpiraten", "Swingjugen") widersetzten sich vormilitärischer Ausbildung in der HJ → Keinen nennenswerten Einfluss
- Später: Kriegsdienst für HJ-Mitglieder
- Schule:
- Schulwesen in seiner Struktur weitgehend erhalten
- fächerübergreifende Integration von "Rassenkunde" (z.B. Geschichte und Biologie)
- Entlassung jüdischer Lehrer (später auch Schüler) aus staatlichen Schulen
Gemeinschaftsfremde
- Verfolgung von: politischen Gegnern (v.a. Kommunisten und Sozialdemokraten, "Nicht-Arier", Juden, alte und kranke Menschen, Obdachlose, "Asoziale", Prostituierte, Homosexuelle, Kriminelle, Sinti und Roma, slawische Minderheiten)
- öffentliche Demütigungen, meist mit umgehängten Schildern (z.B. "Ich bin aus der Volksgemeinschaft ausgestoßen")
Euthanasie
- Vorgehen gegen: geistig, seelisch, körperlich Kranke und Behinderte
- Maßnahmen:
- Zwangssterilisation
- Euthanasie (eigentlich Sterbehilfe)
- In als Heil- und Pflegeheime getarnte Vernichtungslager durch Nahrungsentzug, Medikamentenüberdosis, Giftspritzen oder Gas ermordet
Konzentrationslager
- Deportation und Ermordung Hunderttausender Sinti und Roma sowie Juden
- Grundlage: Klassifikation als "Untermenschen" im Sinne der NS-Rassenideologie
- zwischen 200.000 und 500.000 Sinti und Roma dem nationalsozialistischen Völkermord zum Opfer gefallen
Jugend unterm Hakenkreuz
Ziele
- Jugend im Sinne der NS-Ideologie zu erziehen
- Jugend soll dem NS-Staat unkritisch und gehorsam gegenüberstehen
- Jungen sollen gute Soldaten und Parteimitglieder sein
- Mädchen sollen willige Mütter sein
Fazit: Jugend soll schmerzunempfindlich, herrisch und führertreu sein.
Maßnahmen
- Umgestaltung der Schule im Sinne der NS-Ideologie:
- Entlassung, Umerziehung und Kontrolle von Lehrern
- Einführung neuer Lehrpläne und Lehrbücher
- Neben staatlichen Schulen entstanden Internatsschulen mit rassistischen, ideologischen, militärischen Schwerpunkten (z.B. NAPOLA-Schulen, A.Hitler-Schulen)
- Jugendorganisationen:
| Geschlecht | 10. - 14. Lebensjahr | 14. - 18. Lebensjahr | 18. - 21. Lebensjahr |
|---|---|---|---|
| männlich | Jungvolk | Hitlerjugend | ursprünglich:
während des Krieges:
|
| weiblich | Jungmädel | Bund Deutscher Mädel (BDM) | 1,5 Jahre Arbeitsdienst |
Rolle der Frau im NS-Staat
Zielvorstellungen:
- Welt der Männer sei Staat, Ringen und Einsatzbereitschaft für die Gemeinschaft
- Welt der Frauen sei ihr Mann, ihre Familie, Kinder und ihr Haus. Sie kümmere sich ausschließlich um die kleine Welt im Privaten.
→ Frau sei dem Mann untergeordnet; Emanzipation/ Gleichberechtigung kategorisch abgelehnt (als "vom jüdischen Intellekt erfunden")
Maßnahme: Ehestandsdarlehen (Gesetz zur Verminderung der Arbeitslosigkeit von 1933)
- 1.000 Reichsmark als Ehestandsdarlehen bei Eheschließung
- Bedingung: Ehefrau darf nicht arbeiten
Widerstand im 3. Reich
Widerstandsgruppen
Rote Kapelle
- Lose Netzwerke aus überlappenden Freundeskreisen verscheidener sozialer und politischer Milieus
- Wichtige Teilgruppen um Arvid Harnack und Harro Schulze-Boysen
- Ziel: Ausland über drohende Kriegsgefahr informieren
- Ergebnis: 1942: Verhaftung von 120 Mitgliedern und 49 Hinrichtungen