Optik: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 8. Januar 2026, 13:10 Uhr
Modelle des Lichts
Licht ist eine physikalisch komplexe Erscheinung, deren Eigenschaften nicht vollständig von einem Modell dargestellt werden können. Es werden deshalb verschiedene Modelle genutzt, die jeweils nur bestimmte Eigenschaften des Lichts verdeutlichen und nur unter bestimmten Bedingungen anwendbar sind.
Lichtstrahlmodell
Grundlage
Licht breitet sich von der Lichtquelle geradlinig und allseitig aus. Der Weg des Energiestromes kann durch Lichtstrahlen beschrieben werden.
Anwendung
- Beschreibung der geradlinigen Ausbreitung des Lichts
- Erklärung von Schattenbildung hinter lichtundurchlässigen Körpern
- Reflexion
- Brechung
- Beschreibung des Lichtweges an Spiegeln, durch Prismen oder Linsen
Lichtstrahlen sind von Lichtbündeln zu entscheiden. Lichtbündel werden meist mit Blenden "hergestellt" beziehungsweise im Modell durch die Randstrahlen des Bündels dargestellt.
Fermatisches Prinzip
Nach dem französisches Physiker Jurist Pierre Fermat (1601-1665) legt Licht den Weg von der Quelle zum Empfänger stets auf dem zeitlich kürzesten Weg zurück.
Daraus folgt die geradlinige Ausbreitung des Lichtes.
Lichtwelle
Grundlage
Licht kann auch als elektromagnetische Welle aufgefasst werden. Wellentypische Eigenschaften lassen sich vor allem mit diesem Modell erklären.
Anwendung
- Frequenz bzw. Wellenlänge beschreibt Lichtfarbe
- Beugung ans Spalten
- Interferenz
- Polarisation
- (Quadrat der) Amplitude als Maß für Lichtintensität