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Lithium-Ionen-Akku (Handout)

Aus nice2know


Aufbau und Funktionsweise

Aufbau des Li-Akkus (Aufladevorgang)
  • Graphitelektrode an einem Aluminiumleiter
  • Lithium-Metalloxid (z.B. Lithium-Cobaltoxid) an einem Kupferleiter

Aufladevorgang (nicht freiwillig)

  1. Anlegen einer äußeren Spannung
  2. Am Pluspol oxidiert Cobalt(III) zu Cobalt(IV). → Dabei werden Elektronen freigesetzt, die über den Kupferleiter zum Pluspol gelangen.LiCoOA2⟶LiA++CoOA2+eA−
  3. Der Minuspol erzeugt einen Elektronenüberschuss im Aluminiumleiter und den Graphenschichten. → Positive Lithium-Ionen bewegen sich auf die Seite der Graphitelektrode.
  4. Quasi-reduzierter Zustand des Kohlenstoffes. Lithium-Ionen werden im Graphen-Gitter "festgehalten". CA6+LiA++eA−⟶LiA+[CA6]A−


⇒ LiCoOA2+CA6⟶LiA+[CA6]A−+CoOA2

Entladevorgang

  1. Die Elektronen fließen über einen angeschlossenen Verbraucher zurück auf die Seite des Metalloxides. LiA+[CA6]A−⟶CA6+LiA++eA−
  2. Die Lithium-Ionen bewegen sich durch die Elektrolytlösung und den Separator zurück auf die Seite des Metalloxides.
  3. Lithium-Ionen werden wieder gebunden, wobei Cobalt(IV) zu Cobalt(III) reduziert wird. LiA++CoOA2+eA−⟶LiCoOA2


⇒ LiA+[CA6]A−+CoOA2⟶LiCoOA2+CA6

Anwendung

  • Handys
  • Laptops
  • Hörgeräte
  • Herzschrittmacher
  • Heimspeicher
  • Elektrofahrzeuge, ...

Lithium-Polymer-Akkumulator

Vorteile Nachteile
leicht empfindlich gegenüber Beschädigungen
Flexibilität beim Design relativ kurze Lebensdauer
hohe Energiedichte komplexere Lade- und Entladeverfahren
schnelles Aufladen hohe Kosten
Lithium-Polymer-Akkumulator für Mobilgeräte mit typisch flacher Bauweise. Der mittlere Goldkontakt dient der Temperaturüberwachung.